Das Universum ist verdammt groß und supermystisch

Seit seine Mutter mit „dem Mann“ in den Urlaub fahren möchte, spricht Gustav nicht mehr mit ihr. Gustav will keinen Ersatzvater, und schon gar nicht so einen Großkotz. Er stellt sich lieber vor, dass sein Papa Binnenschifffahrtskapitän ist oder Kassierer bei Kaiser‘s. Als er die unerschrockene Charles kennenlernt, setzt diese sich in den Kopf, Gustavs Papa zu finden. Den ersten Hinweis bekommen sie von dem Besitzer eines Zauberartikelladens – denn sein Vater war früher beim Zirkus.

Und so machen sich Gustav und Charles (und Gustavs Wasserpflanze Agatha, mit der er in Gedanken spricht) in einem roten VW-Bus auf den Weg. Ohne einen Erwachsenen geht das natürlich nicht – mit an Bord des roten VW-Busses ist Gustavs Opa, ein ehemaliger Zirkusclown, der noch einmal ein Abenteuer erleben will, statt im Altenheim auf Spitzendeckchen zu starren.

Ihre ereignisreiche Reise führt die drei quer durch Osteuropa bis nach Istanbul. Auf dem Weg lernen sie viele spannende Menschen kennen – mal mehr, mal weniger hilfreich. Während Gustav immer wieder zweifelt, ob das eine gute Idee war, ist Charles überzeugt von der supermystischen Kraft des Universums und dass am Ende alles gut werden kann …

 

Buchtipp von Helena Flenner

Ab 10 Jahren

Lisa Krusche: Das Universum ist verdammt groß und supermystisch, Beltz Verlag, 13,00 €

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