Meine Freunde, das Glück und ich

Feste sind toll und am besten feiert man sie wie sie fallen. Dass auch die Vorbereitung im weitesten Sinne schon eine feierliche und freudige Angelegenheit ist, zeigt uns Violetta. Mit großer Begeisterung und Feuereifer lässt uns die charmante Erzählerin der so lebensfroh in Szene gesetzten Bilderbuchgeschichte an den Vorbereitungen des Stadtteilfestes teilhaben. Zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden beginnt sie unmittelbar nach der Bekanntmachung mit den Vorbereitungen. Da ist einiges zu tun. Schließlich muss der große schöne Platz in ihrem Viertel geschmückt werden.

Da ein Stadtteilfest eine Gemeinschaftsangelegenheit ist, zu der alle, die dort wohnen eingeladen sind, ist es selbstverständlich, dass auch bei den Vorbereitungen viele verschiedene Leute mithelfen. Violetta stellt sie uns alle vor. Ohne es zu merken, werden wir ein Teil dieser Gemeinschaft. Wir lernen die Familien von Violettas Freunden kennen. Vollkommen selbstverständlich werden auf diese Weise die unterschiedlichsten Familienmodelle vorgestellt. Es gibt z. B. die Regenbogenfamilien mit zwei Mamas oder zwei Papas, das Mama – Papa – Modell usw. Im Mittelpunkt steht immer der Gedanke, dass jeder etwas beisteuern kann, egal ob es groß oder klein, preiswert oder teuer ist. Was zählt, ist die gemeinsame Freude an der Vorbereitung und die Mithilfe. Bei so viel Einsatz ist Platz bald fertig geschmückt. Erschöpft und glücklich fallen alle ins Bett und freuen sich auf den kommenden Tag. Mit dem Unwetter in der Nacht hat keiner gerechnet. Jetzt wird sich zeigen, ob sie wirklich alle eine große Familie sind, die füreinander einsteht.

Buchtipp von Minea Süss

Ab vier Jahre.

Roca, Elisenda: Meine Freunde, das Glück und ich, ellermann, 2020, € 15,00.

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