Oh Schreck, oh Schreck, der Strom ist weg!

Das Betätigen des Lichtschalters oder der Klospülung ist Ihnen sicherlich genauso wie mir in Fleisch und Blut übergegangen. Das Anstellen von Herd und Radio verlangt auch keine großen Überlegungen. Das Öffnen der Kühlschranktür erfolgt ebenso automatisch. Unzählige Male pro Tag benutzen wir diese und viele weitere Geräte, die mit Strom betrieben werden. Solange alles funktioniert sprich der Strom fließt, ist das eine wunderbare Sache, die unser Leben an vielen Stellen einfacher und bequemer macht. Wie abhängig wir aber auch von dem Funktionieren all der Gerätschaften bzw. von der Elektrizität sind, wird mir immer dann bewusst, wenn im Laden das EC-Gerät streikt.

Maxi und ihre Familie machen an einem ganz normalen Morgen mitten in der Woche auch diese Erfahrung. Plötzlich funktioniert nichts mehr. Der Strom ist ausgefallen und damit auch die Möglichkeit sich die Haare zu föhnen, zu telefonieren, mit dem Stabmixer den Gemüsebrei zu pürieren, die Lampe anzumachen, Staub zu saugen, Wäsche zu waschen und mit der elektrischen Zahnbürste die Zähne zu putzen. Natürlich ist die Liste allein der Dinge, die im Haushalt ausfallen noch viel länger. Im Bild sind alle elektrischen Gegenstände nur noch als weißer Schatten zu erkennen. Wie bei einem Suchbild kann man nun gemeinsam raten, was sich hinter dem Umriss verbirgt. Es liegt nahe, dabei auch den eigenen Haushalt ins Visier zu nehmen und sich spielerisch klar zu machen, was bei einem Stromausfall nicht mehr funktionstüchtig ist.

Mindestens ebenso interessant ist es sich anzuschauen, was vor der Haustür ohne Strom passiert. Maxi und ihre Geschwister können da eine Menge erzählen. Ein Vormittag ohne Strom ist nicht nur aufregend, sondern bleibt auch nicht ohne Folgen.

Buchtipp von Minea Süss

Westphal, Catharina; Langen, Annette: Oh Schreck, oh Schreck, der Strom ist weg!, Ravensburger, 2018, € 13,00.

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