Was machen die Kölner Tiere, wenn es regnet?

Wenn die Sonne scheint oder Schnee zum Schlittenfahren lockt, drängt es Groß und Klein an die frische Luft. Der Aufenthalt im Garten, Park, am See oder im Wald zusammen mit netten Menschen, die sich an Outdooraktivitäten wie Grillen, Ballspielen, Schwimmen usw. mit Begeisterung beteiligen, ist für alle eine Freude. Sonne und glitzernder Schnee garantieren gute Laune und gerade bei Familien eine rege Betriebsamkeit. Genau das Gegenteil tritt jedoch ein, wenn der Himmel von dunklen Wolken verhangen ist und es unablässig regnet. Selbst die kälteliebende Labradoodledame meiner Eltern rüsselt bei Regen nur kurz durch die offene Tür, um sich dann mit vorwurfsvollem Blick und in Sekundenschnelle am Boden festgewachsenen Pfoten dem sonst geliebten Spaziergang zu verweigern. Nässe von oben führt bei Zwei- und Vierbeinern nicht selten zu dem akuten Bedürfnis es sich in den trauten vier Wänden gemütlich zu machen. Wie lustig und kurzweilig es dabei zugehen kann, zeigen die originellen Ideen der Kölner Tiere. Gemäß der Kölner Frohnatur, drückt ein Schlechtwettertag keineswegs auf die Stimmung. Die Erdmännchen gehen direkt mit gutem Beispiel voran und üben stilecht mit Kostüm bekleidet Karnevalslieder für die nächste Session. Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt Geißbock Hennes. Beim Bügeln der Trikots mimt er den Hausmann, hat aber den Blick fest auf das Fußballspiel im Fernsehen und seine geschickt davor sitzende Liebste gerichtet. Die sturmerprobten Domfalken üben sich in ihrer Rolle als Rockband und eifern den Erdmännchen nach. Spatzen, Schafe und auch Regenwürmer, alle wissen, wie man dem schlechten Wetter ein Schnippchen schlagen kann. Und wenn es aufhört zu regnen? Dann trifft man sich im  Park und picknickt zusammen.

Buchtipp von Minea Süss

Ab 2 Jahre.

Vogelmann, Corinna: Was machen die Kölner Tiere, wenn es regnet?, J. P. Bachem Verlag, 2016, € 9,95.

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