Z wie Zorro

Um Gutes zu tun braucht es manchmal nicht nur Mut, sondern auch eine gehörige Portion Einfallsreichtum. Luna verfügt aber nicht nur über Mut und säckeweise Ideen, nein sie hat auch das notwendige Quentchen Widerspruchsgeist, das man hin und wieder benötigt, wenn man Handlungsbedarf zum Helfen erkennt.

Elias freundet sich recht schnell mit dem neuen Mädchen in der Klasse an. Luna ist nicht nur freundlich, sie erkennt auch blitzschnell, wenn etwas Ungerechtes im Gange ist. Das selbstbewusste Mädchen setzt sich für andere ein und imponiert damit unbewusst dem eher zaghaften und schüchternen Elias. Zusammen sind sie schnell ein unschlagbares Team. Doch wer steckt hinter den unglaublichen Heldentaten, die plötzlich überall passieren? Sollte tatsächlich Zorro, der Rächer der Enterbten und Hilflosen in der Stadt sein? Schließlich prangt auf einmal überall da ein großes Z, wo etwas Außergewöhnliches passiert. Elias merkt schnell, dass der markante Buchstabe überall da auftaucht, wo auch Luna in der Nähe ist. Nun sind die detektivischen Fähigkeiten von Elias gefordert. Bevor er aber dem Geheimnis von Luna auf die Spur kommt, muss er plötzlich selber aktiv werden und unter Aufbietung aller Kräfte dafür sorgen, dass sein Leih-Opa Kurt in seinem Haus wohnen blieben darf. Matthias Morgenroth erzählt eine warmherzige Geschichte vom Wert der Freundschaft zwischen verschiedenen Menschen und unterschiedlichen Generationen und von dem beglückenden Gefühl sich für etwas stark zu machen.

Buchtipp von Minea Süss

Ab 9 Jahre.

Morgenroth, Matthias: Z wie Zorro, Coppenrath, 2019, €13,00.

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